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Endlich hatte ich diese Woche nicht mehr unter solchem Süßigkeitenhunger zu leiden, er ging einfach weg und ich konnte gut im Plan bleiben, habe wieder zwischen den einzelnen Tagen von meinen Mengen her wieder sehr geschaukelt, und was soll ich sagen? Heute erfreuliche 78,4! Minus 1,1 kg in einer Woche, damit hatte ich echt nicht gerechnet.
Vielleicht taten auch die 5 Spaziergänge zwischen je 60-80 Minuten etwas dazu, man weiß es nicht.
Wenn ich vom Höchstgewicht von 107,5 ausgehe sind jetzt 29,1 Kilo weg, d.h. die Minus 30 winken.
Aktuelle Fotos von mir habe ich keine gemacht, irgendwie ist es seltsam bei mir: wenn ich in den halbgroßen Spiegel zuhause schaue oder im Bürohaus die Treppe mit der Verspiegelung runtergehe, dann sehe ich mich schlanker als es dann auf Fotos aussieht - was ich dann geknipst habe, lösche ich frustiert direkt wieder.
Bei anderen lese ich vom Gegenteil, nämlich dass sie ihre Abnehmergebnisse nicht wahrnehmen können. Komisch...ich bin halt anders 😎.
Immerhin habe ich auf ein paar alten SD-Karten von 2010 und 2011 noch ein paar Hundertkilofotos von mir gefunden, wenn ich mal einen guten Moment bei mir erwische, schaue ich mal, dass ich das eine oder andere ungefähr nachstelle, die Klamotten habe ich alle nicht mehr.
Ich habe tapfer auf eine Empfehlung hin alle großen Größen in den Container gegeben, war eh nix besonderes dabei.
Zunehmen würde echt teuer werden - ich hoffe, das passiert nicht.
Heute ist ja kein Spazierwetter - der Wind macht wie Hölle und dazwischen regnet es immer wieder ordentlich, aber ich bin immerhin in die Stadt gelaufen vom Parkhaus jenseits der großen Brücke, vorbestellte Bücher in meiner zweiten Heimat, der Stadtbibliothek, abholen und Gelesene zurückgeben.
Dabei nutzte ich gerade die Chance, das vor ein paar Wochen halb untergegangene ehemalige Schwimmschiff zu knipsen.
Es hat für mich eine persönliche Bedeutung, denn auf dem verglasten Deck hinten habe ich mich im Juni 1976 mit meinem ersten Mann verlobt, da hieß das Schwimmschiff noch wie ursprünglich "Vaterland". Nunja, auch dies ist ja schließlich schon länger untergegangen...
Es heißt übrigens Schwimmschiff, weil es seit 1932 nicht mehr als Schiff genutzt wurde, sondern es war früher eine Art Badeanstalt, und die Leute lernten dort in der Saar das Schwimmen, meist an einer Angel. Nach zunehmender Verschmutzung wurde es dann zu Gaststätte. und Ausflugsziel.
Riesenproblem für die Bergung: man wird 3 Kräne benötigen, damit es nicht auseinanderbricht, und damit diese ans Ufer ranfahren können, entstehen Riesenprobleme:
beide Brücken in der Nähe sind zu niedrig, um die Kräne einfach so darunter durchfahren zu lassen. Sie müssen die Luft aus den Reifen lassen und sich anscheinend ziehen lassen.
Die Bodenbeläge der Uferpromenade sind der Belastung nicht gewachsen, darum müssen dort Platten und Sand ausgelegt werden.
Und außerdem alle Schranken, Bänke und Lichtmasten abgebaut werden. Mein Ziel ist, davon wenigstens einen Teil mitbekommen zu können - eigentlich gehört das ja fast eher in den Wander- und Ausflugsblog...egal.
Übrigens sank im Mai 2018 ganz in der Nähe das Partyschiff "Die Feyerei" - vielleicht ein böser Flußgeist?






