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Samstag, 27. März 2021

Das war eine gute Woche!

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Endlich hatte ich diese Woche nicht mehr unter solchem Süßigkeitenhunger zu leiden, er ging einfach weg und ich konnte gut im Plan bleiben, habe wieder zwischen den einzelnen Tagen von meinen Mengen her wieder sehr geschaukelt, und was soll ich sagen? Heute erfreuliche 78,4! Minus 1,1 kg in einer Woche, damit hatte ich echt nicht gerechnet.

Vielleicht taten auch die 5 Spaziergänge zwischen je 60-80 Minuten etwas dazu, man weiß es nicht.

Wenn ich vom Höchstgewicht von 107,5 ausgehe sind jetzt 29,1 Kilo weg, d.h. die Minus 30 winken.

Aktuelle Fotos von mir habe ich keine gemacht, irgendwie ist es seltsam bei mir: wenn ich in den halbgroßen Spiegel zuhause schaue oder im Bürohaus die Treppe mit der Verspiegelung runtergehe, dann sehe ich mich schlanker als es dann auf Fotos aussieht - was ich dann geknipst habe, lösche ich frustiert direkt wieder.

Bei anderen lese ich vom Gegenteil, nämlich dass sie ihre Abnehmergebnisse nicht wahrnehmen können. Komisch...ich bin halt anders 😎.

Immerhin habe ich auf ein paar alten SD-Karten von 2010 und 2011 noch ein paar Hundertkilofotos von mir gefunden, wenn ich mal einen guten Moment bei mir erwische, schaue ich mal, dass ich das eine oder andere ungefähr nachstelle, die Klamotten habe ich alle nicht mehr.

Ich habe tapfer auf eine Empfehlung hin alle großen Größen in den Container gegeben, war eh nix besonderes dabei.

Zunehmen würde echt teuer werden - ich hoffe, das passiert nicht.

Heute ist ja kein Spazierwetter - der Wind macht wie Hölle und dazwischen regnet es immer wieder ordentlich, aber ich bin immerhin in die Stadt gelaufen vom Parkhaus jenseits der großen Brücke, vorbestellte Bücher in meiner zweiten Heimat, der Stadtbibliothek, abholen und Gelesene zurückgeben.

Dabei nutzte ich gerade die Chance, das vor ein paar Wochen halb untergegangene ehemalige Schwimmschiff zu knipsen.

Es hat für mich eine persönliche Bedeutung, denn auf dem verglasten Deck hinten habe ich mich im Juni 1976 mit meinem ersten Mann verlobt, da hieß das Schwimmschiff noch wie ursprünglich "Vaterland". Nunja, auch dies ist ja schließlich schon länger untergegangen...

Es heißt übrigens Schwimmschiff, weil es seit 1932 nicht mehr als Schiff genutzt wurde, sondern es war früher eine Art Badeanstalt, und die Leute lernten dort in der Saar das Schwimmen, meist an einer Angel. Nach zunehmender Verschmutzung wurde es dann zu Gaststätte. und Ausflugsziel.

Riesenproblem für die Bergung: man wird 3 Kräne benötigen, damit es nicht auseinanderbricht, und damit diese ans Ufer ranfahren können, entstehen Riesenprobleme:

beide Brücken in der Nähe sind zu niedrig, um die Kräne einfach so darunter durchfahren zu lassen. Sie müssen die Luft aus den Reifen lassen und sich anscheinend ziehen lassen.

Die Bodenbeläge der Uferpromenade sind der Belastung nicht gewachsen, darum müssen dort Platten und Sand ausgelegt werden.

Und außerdem alle Schranken, Bänke und Lichtmasten abgebaut werden. Mein Ziel ist, davon wenigstens einen Teil mitbekommen zu können - eigentlich gehört das ja fast eher in den Wander- und Ausflugsblog...egal.

Übrigens sank im Mai 2018 ganz in der Nähe das Partyschiff "Die Feyerei" - vielleicht ein böser Flußgeist?




Zwei Fotos aus 2010 mit Höchstgewichten - ich war halt 11 Jahre jünger, leider sehe ich im Gesicht halt so nicht mehr aus...da kann man nix machen



Irgendwann gibts auch dazu mal Vorher-Nachher-Vergleiche

Samstag, 20. März 2021

Einfach ist es nicht ... und Vergleichsbilder

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Hachja, immerhin: die 7 ist noch da, wenn sie auch kurzzeitig verschwand, da Frau K. ihrer Gier nach Schokolade an einigen Tagen nicht widerstehen konnte.

Heute, 20.3.21, sagt die Waage gnädige 79,5 - vor einer Woche 79,9 und an Tagen davor (wo zum Glück kein Challenge-Meldetag war) war ich auch wieder über 80. Dabei hatte ich die 78 doch schon gesehen..

Was mir zeigt: besser noch ein paar wenige Kilo runter, damit ich immer eine Art Sicherheitsabstand habe. Denn "Anfälle" und Disziplinlosigkeit werden mich immer begleiten. Das ist leider Fakt.

Vor kurzem hatte ich ja noch die Idee, bis auf 71 runterkommen zu wollen, weil ich dann Goldmitglied werden würde. Davon habe ich mich mittlerweile verabschiedet, mir würde es jetzt völlig reichen, wenn mein Gewicht immer so um die 75 herum pendeln würde, ich denke, für eine 66jährige mit 1,68 m Größe ist das auch völlig okay.

Gestern habe ich in einer Radio-Buchbesprechung einen schönen Ausdruck gehört: 

"Ich strebe keinen Standardkörper an"

Genau! Ich auch nicht! Ich will nur keine Gelenkschmerzen haben und mich gut bewegen können, ohne dass Pfunde mich hindern oder Aua verursacht wird.

Meine etwas schräg gestrickte "Büroraumkollegin" (unser Großraumbüro wurde ja wegen Corona aufgelöst und wir in "Einzelhaft mit Doppelbelegung" verbannt) ist über meine Entscheidung, nur noch ein paar wenige Kilo abnehmen zu wollen, sehr enttäuscht - hahaaaa! Ich schmeiß mich weg.

Außerdem werde ich öfter von ihr gefragt: "Hast du denn nie Sport gemacht?" "Willst du nicht jetzt Sport machen?" "Welcher Sport konnte denn zu dir passen?" Grrrrr....

Sie hatte wohl, von Schwangerschaften abgesehen, nie mehr als 55 Kilo und misst Menschen daran, welches Gewicht sie haben.

Wir haben im Eingangsbereich eine große Tafel hängen mit Fotos aller Mitarbeiter, sie wies mich vor ein paar Tagen darauf hin, wer da alles dicker oder dünner geworden ist und ob mir nicht aufgefallen sei, dass Herr B einen riesigen Bauch bekommen habe und A. einen noch dickeren Hintern als sowieso schon.

Ehrlich? Nee das ist mir nicht aufgefallen! Ich gucke den Menschen ins Gesicht und nehme sie als Person wahr, nicht als Kilo-Ansammlung! Da könnte ich kotzen! Was soll das?? Nee, ich reg mich schon wieder auf...zum Glück bleibt sie nur bis Märzende bei mir im Raum, sie will nur noch 6-Uhr-Schichten machen und wechselt daher zu April in einen anderen Bereich.

So, eigentlich wollte ich ja nur Bilder zeigen vom Unterschied (den ich vor der Collage echt nicht sah) zwischen meinem Zwischengewicht von 85,5 Ende Dezember und den jetzigen 79. Das tu ich jetzt auch mal. Sorry für die schlechte Qualität - ich hab halt zuhause keinen großen Spiegel, und knipste mich dafür im Treppenhaus vom Büro, wo eine Glaswand ist, und da ich mich da beeilen muss (ständig tappt da jemand hoch oder runter und könnte denken "was macht die Olle da? Findet die sich so schön?") sieht es entsprechend mies aus.

Also hier sehe ich noch keinen Unterschied um die Bauchgegend (wir müssen FFP2 tragen außerhalb unserer Bürotische):


85,5 am 30.12.20 - noch mit Coronafrisur


79 am 19.3.21


"Gegenüberstellung"


Hier aber auch mal noch Fotos aus der Mottenkiste mit um die 100 - 107 Kilo, Seitenfotos hab ich da allerdings nicht:

die Hängematte wollte mich nicht





 


Sonntag, 7. März 2021

Die 7 ist geblieben

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Darüber bin ich echt froh: es ging noch weiter leicht runter auf 78,9 - Fotos habe ich immer noch keine gemacht, beim Friseur war ich zwar, aber das Auto hab ich immer noch nicht gewaschen, weil es hier morgens immer noch Frost gibt und ich Scheiben kratzen muss und keine Lust habe, auch noch die Schlösser aufzutauen oder zu riskieren, dass die Türgummis festfrieren, trotz Einreibens mit Vaseline war das einige Male doch passiert.

Aber was nicht ist, kann ja noch werden, immerhin bin ich im Plan geblieben, obwohl es mir diese Woche echt sauschwer fiel: bis so gegen 18 Uhr überhaupt kein Problem, und dann spukten Fantasien von ganzen 6er-Packs Stieleis mit Schokolade drumrum in meinem Kopf herum, der eine Miniriegel, den ich mir seit länger schon jeden Abend als Schmankerl gönne und der nur minimal zu Buche schlägt, konnte es auch nicht rausreißen - dabei ging das die ganze Zeit gut!

Habe übrigens mit der Coach telefoniert und gefragt, wie es denn derzeit möglich wäre, Goldmitglied zu werden (ja...ich hab noch hohe Ziele...), wo man sich doch nicht treffen darf?

Es läuft über Fotos, die man einschickt und halt wohl Vertrauen auf Ehrlichkeit. Aber noch wage ich nicht, umzubuchen, zum einen ist das im Vergleich ja recht teuer, zum anderen wäre das maximale, was ich dafür wiegen dürfte, 70,6 Kilo für meine Größe - und wenn ich mir so meine Haut anschaue, frage ich mich, ob das wirklich erstrebenswert wäre? Wenn man noch jung ist, steckt sie das locker weg, mal 30 Kilo und mehr weniger auszufüllen, aber mit 66?

Nun ja, ich lasse es auf mich zukommen, mein nächstes und wahrscheinlich auch Endziel sind 75 und dann sollte es wohl mal gut sein.

Übrigens bin ich auch weiterhin diesem Auflaufgericht verfallen, jeden Abend gibt es das weiterhin mit wechselndem Gemüse, es passt so gut zu meinem Geschmack (Sauce! Röstbrot! Parmesan!), dass ich einfach nicht damit aufhören kann - außerdem ist es so easy, sich nicht an wechselnde Rezepte zu orientieren, hier hab ich alle Zahlen im Kopf und zack, in 10 Minuten ist alles im Ofen.

Wegen eventueller Eintönigkeit kann mich keiner anmeckern, ich koch ja nur für mich selbst, mein Jüngster versorgt sich alleine (ist ja alt genug und eh zu "Homeoffice" im Studium verdammt). Ich brauch nur für ihn mit einzukaufen, was ich gerne mache.