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Donnerstag, 30. November 2017

Kürbis schütteln im Büro...

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tja, ich wollte mal wieder Kürbis vom Blech machen (das schmeckte sonst immer toll!), hab heute früh noch schnell ein paar Kürbisschnitze geschnippelt und die Marinade gerührt, bis mir dann einfiel, Mensch, da liegen ja immer nur die untersten Teile in der Sauce, denn die ist ja kümmerlich wenig - wenn ich das mache, wenn ich zuhause bin, rühre ich immer so jede Stunde mal durch, damit alle Kürbisstücke in den Genuss kommen...

mh, wie mach ich das im Büro, das geht ja überhaupt nicht...Idee! Ich nehme alles in einer Tupperdose mit, lasse sie halt in meiner Tasche neben dem Schreibtisch und immer wenn ich dran denke, dreh ich die Dose einmal um, dann liegen alle mal in der Marinade

und das habe ich dann auch so gemacht

um 17 Uhr packe ich ein, und: Tasche unten drin feucht....Mist...

und der Gipfel war dann noch, dass alles umsonst war, denn der Kürbis hat mir überhaupt nicht geschmeckt!!! Ob ich in der Eile an der Sauce was falsch gemacht hatte...es wanderte jedenfalls in den Kompost...so schade - außerdem war es auch viel zu wenig

und da ich Tatar wegen des Preises nicht kaufe, sondern nur ein paar von meinen selbstgemachten Rinderhack-Bällchen aus dem TK nahm, durften das punktemäßig auch nur 5 Stück sein - ein Jammer

ich hab dann gemacht, was ich dann meist mache: Haferflockenbrei mit anschließend Quark eingerührt, und das war es dann für heute abend

außerdem hab ich mir morgens ein Skyr-Ono gemacht und mitgeholt, der Skyr zählt ja jetzt nix mehr...seltsam, mal sehen, wie damit die Abnahme wird



Mittwoch, 29. November 2017

1. Der Berühmte Frühstückskuchen 2. Roter Linsensalat, von Belugalinsen

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1. Der Frühstückskuchen
(Links siehe Beitrag gestern)

Wie ich gestern schon schrieb, wollte ich den ausprobieren, weil er so viel gelobt und gezeigt wird - mir war allerdings das Rezept von Kochbar irgendwie sympathischer, also machte ich es mit Grieß.

Ich habe mir auch besonders viel Mühe gegeben und dem Ei, das ja "cremig aufgeschlagen" werden soll, extra mit dem Handrührer auf höchster Stufe ordentlich Luft untergejubelt.
Die 2 TL Honig habe ich allerdings aufgespart, ich wollte sie mir lieber obendrüber träufeln, habe dafür ausnahmsweise mal ein paar Spritzer flüssigen Süßstoff untergerührt. Und zuvor habe ich, angelehnt an das von anderen zitierte Rezept, noch einen halben TL Backpulver dazugetan.

Ich fand meine 20-cm-Springform nicht, habe dafür die 24 cm genommen und den Teig einfach nicht bis zum Rand gezogen, er blieb auch schön in Form.

Und als der "Kuchen" (eine flache Diskusscheibe) fertig und verzehrbereit war, musste ich ganz einen armen Menschen ganz schnell zum Arzt fahren, so eine dicke Backe hab ich in echt noch nicht gesehen gehabt.

Dann war das Teil beim Heimkommen natürlich kalt, und ich hatte den Hunger übergangen, hab mir nur die Hälfte heiß gemacht - okay, er ist essbar, durchaus gut, aber meine Müslis und Onos sind mir echt lieber. Mich stört der intensive Geschmack nach Ei...das mag ich nicht so.

Aber: z.B. für längere Touren oder für Wanderungen ist das Ding ja ideal zum Mitholen! 
Eine große Menge Futter, handlich zu essen in kuchenförmigen Stücken, oder auch fürs Büro zum Mitnehmen. Also gerne wieder, nur halt nicht zum Frühstücken 😏






2. Roter Linsensalat - von Belugalinsen, also eigentlich Schwarzer Linsensalat 

Hier der *Link*

Die schwarzen Linsen sehen schon wirklich cool aus, beim Kochen (20 Min., ungesalzen) verlieren sie aber leicht an Farbe.
Einen Maronengeschmack konnte ich beim besten Willen nicht feststellen...schmeckten halt, wie Linsen schmecken.





Der Salat sieht hübscher aus als er mir geschmeckt hat, ich möchte so gerne mal wieder ein richtiges Knaller-Rezept entdecken..naja, ich bleib ja am Ball.

Übrigens wurde ich "genötigt", die Lieblingsplätzchen meiner Nachkommenschaft zu backen, 600 Gramm kleingeschnittene Vollmilchschokolade, tütenweise geriebene Mandeln, 750 Gramm Zucker, 2 Pakete Eier....aber alles ist schon aus dem Haus und kann mich nicht mehr verführen, ich war standhaft und hab bloß gebacken, nicht probiert.
(Foto von vor dem Backen)








Dienstag, 28. November 2017

Anregung aus einem Roman: Spaghetti alla puttanesca

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..zu deutsch: Spaghetti nach Hurenart 😎

In einem Roman über ein 70jähriges Ex-Chanel-Model las ich von dieser Spaghettisauce, bei der Sardellen in Olivenöl geschmolzen werden und man darauf die Sauce aufbaut - ich liebe Sardellen, seit ich sie mit etwa 17 Jahren zum ersten Mal aß, in einer der ersten Pizzerien in unserem Ort; als ich Kind war, gab es weder Pizzerien noch TK-Pizza.
Dieses Salzige, Fischige, mmmh - ich liebe das!

Ein abnehmgeeignetes Rezept habe ich dazu nicht gefunden, und mir daher mein eigenes in abnehmfreundlich gebaut - das echte schwimmt natürlich in Öl - und das geht so:


Spaghetti alla puttanesca


2 Portionen


2 TL Olivenöl  

25 g Sardellenfilets in Olivenöl  

1 Zehe Knoblauch

1 Stück Chilischote

1 Aubergine

300 g Stückige Tomaten

5 Oliven, schwarz, in Lake   

1 TL Kapern

1 TL gehackte Petersilie

Salz,Pfeffer

100 g trockene Nudeln

damit kam ich auf einen durchaus für ein Mittagessen (bei mir Abendessen, wie immer außer Wochenende) vertretbaren Wert.

Olivenöl in hohe Pfanne geben und heiß werden lassen, Sardellenfilets, gehackten Knoblauch, Chili, Aubergine, Oliven und Kapern (alles kleingeschnitten) hinzugeben. Köcheln lassen, bis das Gemüsen golden ist und die Sardellen geschmolzen sind. Pfeffern und sehr vorsichtig salzen. Tomaten dazu, Prise Pfeffer, abschmecken. Das Ganze behutsam kochen lassen. 

Da steht: "Es tut der Sauce gut, ein Stündchen köcheln zu dürfen" (Vitamine putt, aber für den "Guddschmack" tat ich das auch). Am Schluss ein wenig Petersilie unterrühren und alles mit Spaghetti servieren.

Wie ich schon befürchtet hatte und wie es mir immer wieder so ergeht: die Auberginenstücke zerfielen zwar wunschgemäß, aber die lila Hautstücke blieben fest - wie kleine Gummistückchen war das beim Testlöffel. Daraufhin hab ich kurzentschlossen doch den Mixstab eingesetzt, das war gut so. Eine schön schlotzige, würzige Sauce entstand.

Ich geb zu, dass ich mir noch ne Menge Parmesan dranhaute, damit fand ich es oberlecker!

Nächstes Mal werde ich einfach erst ein wenig Wasser oder Brühe angießen, die Aubergine so garen, und später erst die verdammten Tomaten zugeben. Oder die Aubergine schälen.




Außerdem hab ich den Rest der Champignons verbraucht, sie waren nicht mehr so ganz knackig, gingen aber noch
 


Und ursprünglich hatte ich ein etwas kompliziert klingendes Gemüsesalatrezept aus schon vorgegartem Brokkoli und Blumenkohl machen wollen, dann aber die Lust darauf verloren, und das Ganze zu einer Suppe verwurstet mit 40 ml von dieser "Diätkochsahne" dran und einer kleinen Kartoffel.



Heute habe ich einen Gleitzeittag, weil ich kommenden Samstag ran darf (und auch am 23.12.! Wie ich gestern leider feststellen musste...nun ja..irgendwie scheine ich jedes Weihnachten dran zu sein, aber ich hab ja auch keine kleinen Kinder, daher akzeptier ich das mal einfach so) und will mir heute mal den so vielgepriesenen und oft gezeigten "Frühstückskuchen" zubereiten, sieht aus wie eine Art dicker großer Apfelpfannkuchen, ich bin gespannt und werde berichten!

Ich muss mich noch entscheiden, ob ich wie im Original Haferflocken nehme, oder die Variation von Kochbar mit Grieß.


Montag, 27. November 2017

Lazy sunday....und herziges Eis

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...eigentlich wollte ich einen Salat mit Brokkoli und Belugalinsen machen (ich hab mir die schwarzen Dinger gekauft, sie sollen ja nach Maronen schmecken, darauf bin ich gespannt), für mittags war noch das Sellerietaleressen da, für Warmes war also schon gesorgt, aber dann übermannte mich eine mächtige sonntägliche Faulheit...und ich hab bloß Champignons geschnibbelt und eine fixe Sauce gemacht, paar Schinkenwürfel drangeworfen und ferdich...

Das Eis, das ich am Vortag eingefroren hatte, hab ich gestürzt, und erst jetzt beim Fotohochladen sehe ich: da ist ja ein nahezu perfektes Herzchen entstanden!
Jetzt war es natürlich fest, das Eis - aber immer noch gut.

Ich schreibe das hier abends um 23 Uhr am Sonntag, und ich bin gespannt, ob ich beim Aufstehen wirklich wieder Zugriff auf mein Tagebuch hab...echt Mist, dass das nicht anders eingestellt wurde.






Sonntag, 26. November 2017

Selbstgemachtes Bananeneis aus Skyr mit dem Bosch Maxomixx

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Ich habe die Idee zu diesem Eis - und auch die Kaufanregung zum Turbomixstab - von einem ehemaligen blog, mit der lieben Verfasserin bin ich heute noch in Mailkontakt.

Ich weiß nicht, ob normale Mixstäbe das auch schaffen würden, ich habe nur diesen einen mit der Extra-Turbo-Taste, darum schreibe ich vorsichtshalber dazu, dass ich diesen genommen hab!

Prozente krieg ich wie immer keine 😃

Man muss etwas vorarbeiten, und zwar wenn ich Bananen habe, die mir fürs Müsli oder zum Mitnehmen schon einen Tick zu reif sind, schneide ich die in Würfelchen und friere sie als flache Platte (wichtig, keinen Klumpen einfrieren!) ein.

Wenn mir dann nach Eis ist, nehme ich etwas Joghurt (früher), jetzt lieber Skyr, das wird steifer, tu das zuunterst in einen hohen Becher, bröckele die gefrorenen Bananenstücke drüber und süße nach eigenem Gusto.

Stab rein, Turbo an, paar mal hoch und runter, und schon hab ich lecker Eis!

Gestern hab ich mal ne größere Menge gefrorene Banane verwurstet und einen Teil vom Eis dann eingefroren, zwei "Bällchen" mit frischen Himbeeren aber gleich verdrückt.
Das hilft gegen ungute Kaloriengelüste. Frisch zubereitet ist es auch schön cremig, ohne Eiskristalle, was die eingefrorenen "Eistörtchen" so machen, melde ich noch, wenn ich sie verbrauche.



Weg mit dem Sellerierest: Sellerie-Parmesan-Taler

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Nun hab ich ihn mit Stumpf und Stiel vernichtet, den dicken Selleriekerl - nun ist es aber auch auf lange Zeit mal gut mit Sellerie.

Ich habe das Rezept (immerhin funktioniert der Link) Sellerie-Parmesan-Taler mit Spätzle und Rotkohl fast bis zur Unkenntlichkeit verändert 😎, hier nur kurz, was ich wegen meiner Vorräte anders gemacht habe:

- kein Rotkohl, sondern Brokkoli und Blumenkohl, weil da
- keine selbstgemachten Spätzle, sondern Spätzle trocken (je 50 g pro Portion)
- für die Sauce nicht extra Suppengemüse gekauft, sondern ein Stück Kürbis genommen, das war klasse!
- die Reste von den ausgestochenen Talern habe ich zum Teil auch noch paniert, weil ich mir ja sowieso etwas für den Parmesan, das Ei und die Semmelbrösel anrechnen musste

Insgesamt ein ordentlich voller Teller Essen, die Taler waren, wenn man Sellerie "so" mag, schon gut, die Sauce und die Spätzle lecker. Mit einem befriedigend würde ich das bewerten.