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Dienstag, 28. November 2017

Anregung aus einem Roman: Spaghetti alla puttanesca

[Dieser Beitrag enthält Werbung durch Firmen- und Produktnennung sowie durch Links und Fotos, die ohne Auftrag, ohne Sponsoring, ohne Vergünstigung und ohne Bezahlung erfolgt]

..zu deutsch: Spaghetti nach Hurenart 😎

In einem Roman über ein 70jähriges Ex-Chanel-Model las ich von dieser Spaghettisauce, bei der Sardellen in Olivenöl geschmolzen werden und man darauf die Sauce aufbaut - ich liebe Sardellen, seit ich sie mit etwa 17 Jahren zum ersten Mal aß, in einer der ersten Pizzerien in unserem Ort; als ich Kind war, gab es weder Pizzerien noch TK-Pizza.
Dieses Salzige, Fischige, mmmh - ich liebe das!

Ein abnehmgeeignetes Rezept habe ich dazu nicht gefunden, und mir daher mein eigenes in abnehmfreundlich gebaut - das echte schwimmt natürlich in Öl - und das geht so:


Spaghetti alla puttanesca


2 Portionen


2 TL Olivenöl  

25 g Sardellenfilets in Olivenöl  

1 Zehe Knoblauch

1 Stück Chilischote

1 Aubergine

300 g Stückige Tomaten

5 Oliven, schwarz, in Lake   

1 TL Kapern

1 TL gehackte Petersilie

Salz,Pfeffer

100 g trockene Nudeln

damit kam ich auf einen durchaus für ein Mittagessen (bei mir Abendessen, wie immer außer Wochenende) vertretbaren Wert.

Olivenöl in hohe Pfanne geben und heiß werden lassen, Sardellenfilets, gehackten Knoblauch, Chili, Aubergine, Oliven und Kapern (alles kleingeschnitten) hinzugeben. Köcheln lassen, bis das Gemüsen golden ist und die Sardellen geschmolzen sind. Pfeffern und sehr vorsichtig salzen. Tomaten dazu, Prise Pfeffer, abschmecken. Das Ganze behutsam kochen lassen. 

Da steht: "Es tut der Sauce gut, ein Stündchen köcheln zu dürfen" (Vitamine putt, aber für den "Guddschmack" tat ich das auch). Am Schluss ein wenig Petersilie unterrühren und alles mit Spaghetti servieren.

Wie ich schon befürchtet hatte und wie es mir immer wieder so ergeht: die Auberginenstücke zerfielen zwar wunschgemäß, aber die lila Hautstücke blieben fest - wie kleine Gummistückchen war das beim Testlöffel. Daraufhin hab ich kurzentschlossen doch den Mixstab eingesetzt, das war gut so. Eine schön schlotzige, würzige Sauce entstand.

Ich geb zu, dass ich mir noch ne Menge Parmesan dranhaute, damit fand ich es oberlecker!

Nächstes Mal werde ich einfach erst ein wenig Wasser oder Brühe angießen, die Aubergine so garen, und später erst die verdammten Tomaten zugeben. Oder die Aubergine schälen.




Außerdem hab ich den Rest der Champignons verbraucht, sie waren nicht mehr so ganz knackig, gingen aber noch
 


Und ursprünglich hatte ich ein etwas kompliziert klingendes Gemüsesalatrezept aus schon vorgegartem Brokkoli und Blumenkohl machen wollen, dann aber die Lust darauf verloren, und das Ganze zu einer Suppe verwurstet mit 40 ml von dieser "Diätkochsahne" dran und einer kleinen Kartoffel.



Heute habe ich einen Gleitzeittag, weil ich kommenden Samstag ran darf (und auch am 23.12.! Wie ich gestern leider feststellen musste...nun ja..irgendwie scheine ich jedes Weihnachten dran zu sein, aber ich hab ja auch keine kleinen Kinder, daher akzeptier ich das mal einfach so) und will mir heute mal den so vielgepriesenen und oft gezeigten "Frühstückskuchen" zubereiten, sieht aus wie eine Art dicker großer Apfelpfannkuchen, ich bin gespannt und werde berichten!

Ich muss mich noch entscheiden, ob ich wie im Original Haferflocken nehme, oder die Variation von Kochbar mit Grieß.


2 Kommentare:

  1. Den Frühstückskuchen mit Haferflocken kann ich empfehlen. Ich mache mir den in so kleine Silikonförmchen - sieht netter aus ;-) Und eher wie Kuchen. Die Puttanesca sieht ja super lecker aus. Sardellen habe ich tatsächlich bis heute noch nie gegessen. Wird wohl Zeit, das zu ändern :-D

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  2. ah ja, das wäre auch was, so kleine Förmchen hab ich auch! Gute Idee

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