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Sonntag, 29. November 2020

Ein schreckliches Jahr geht zur Neige...Achtung viel Kummertext

 Ich muss doch endlich mal wieder was schreiben hier...seit ich whatsapp benutze und auch im ww-forum schreibe, hab ich den blog hier sträflich vernachlässigt, was aber auch daran lag, dass es mir über Monate echt furchtbar ging.

Ich hab hin und her überlegt, ob ich hier schildere, was passiert ist, hab mich dann aber dagegen entschieden, weil es ein rein innerfamiliäres Problem ist und einen meiner Söhne betrifft, nicht den, der mit mir studentenhalber zusammen wohnt, sondern einen der anderen beiden.

Was in ihn gefahren ist - ich kann es mir nicht vorstellen, manchmal denke ich, er hatte Corona und es hat sein Gehirn verändert. Denn von meiner Warte aus ist nichts zwischen uns passiert, was seinen abrupten Kontaktabbruch zu mir nach Jahren herzlichster Verbundenheit und auch seiner Fürsorge für mich begründen könnte. Nachfragen wurden mit schwammigen Vorwürfen, die ich als aus der Luft gegriffen ansehen muss, beantwortet und das Ganze bleibt mir einfach vollkommen unerklärlich.

Fakt ist, dass seit April praktisch kein Kontakt mehr besteht auf seinen Wunsch hin, alles Flehen und Bitten usw. von meiner Seite blieb völlig erfolglos. Und wie gesagt konnte er mir auch keinen einzigen plausiblen, für mich nachvollziehbaren Grund nennen. Der Kontakt zu mir wäre zu "belastend" und "nervig" für ihn geworden - das war das Einzige, was ich so aus ihm herausbekommen konnte. Dabei habe ich mich noch mega zurückgehalten und ihn nicht permanent belämmert, ich kenne ihn ja schließlich seit über 30 Jahren und weiß, was bei ihm geht und was nicht.

Mein einziger Fehler könnte gewesen sein dass ich nicht gerafft hatte, wie anders seine Einstellung zu den Maßnahmen unserer Regierung ist als meine und ich ihm unbedarft immer wieder mal whatsapps mit Infos und Fakten zugesandt hatte. Aber da hätte er doch auch entsprechend reagieren können oder???

Die Folge bei mir war: täglich nur noch 5,5 Stunden Schlaf am Stück, Wahnsinns-Schokoladengelüste, und von Mitte 80 schraubte sich mein Gewicht hoch auf über 93! Ich konnte nur hilflos dabei zusehen, wie ich idiotisches Zeug aß und die Waage ständig Alarm meldete. Aber das war zu dem Zeitpunkt noch mein geringstes Problem, da ich innerlich so unbeschreiblich litt...

Bis zu dem Tag Ende Oktober, wo ich nach wochenlangem Schweigen mal wagte nachzufragen, was mit dem Geld sei, das ich meinem Jüngsten gegeben hatte, als er von einer Minute auf die andere für seinen Bruder nach ich-weiß-nicht-wo fahren sollte, ein Getriebe abholen. Ich hatte es also dem Ältesten vorgestreckt, wollte aber in all den Problemmonaten nicht danach fragen.

Die Antwort war so schlicht wie lapidar: "Ich hoffe, das ist nicht ernst gemeint".

So, bums, damit fiel ein Großteil der Seelenqual von einer Sekunde auf die andere von mir ab - der eigenen Mutter Geld schuldig bleiben? Jetzt ist es aber genug.... und ich konnte endlich aus dem Gedanken-Hamsterrad heraus und mich wieder seelisch aufrappeln.

Wie ich in all den Monaten trotzdem meinen Job gut gemacht hatte, sodass ich (ist keine Angeberei) sogar im September zum zweiten Mal in diesem Jahr den Mitarbeiterwettbewerb gewann und einen 50-Euro-Supermarkt-Gutschein einheimste zeigt mir, dass ich wohl über eine gewisse Resilienz verfüge, die ich mir nie zugetraut hatte.

Ich schaffte dann auch wieder einige Wochen am Stück "richtig" zu Essen und das Gewicht wieder runterzufahren.

Dann kam das nächste Problem:

ich arbeite ja seit siebeneinhalb Jahren im Abo- und Anzeigenservice einer Zeitung, und zwar mit Lust und Freude (was ich nie für möglich gehalten hätte). Ein Gutteil dieser positiven Arbeitsatmosphäre hing an dem Zusammenhalt und den auch privaten Kontakten mit einigen meiner insgesamt fast 40 Kollegen, wir arbeiten in Schichtzeiten, man war aber immer mit etwa 20 Personen und mehr in einem großzügigen Großraumbüro zusammen. Der Zusammenhalt und die Witzeleien und gegenseitigen Hilfestellungen meines "Grüppchens" war immer mit ein Anlass, gerne zur Arbeit zu gehen.

Bis vor zweieinhalb Wochen: zwar gab es seit Beginn der Coronakrise Maßnahmen, um gegenseitige Ansteckungen zu verhindern (vom Hausmeister neu gebasteltelte durchsichtige Trennwände, Maskenpflicht beim Verlassen des Schreibtischs, Desinfektion überall etc.), aber als die Zahlen in die 10-Tausender schnellten wurde unserer Geschäftsführung wohl klar: wenn nur einer sich ansteckt, müssen ALLE in Quarantäne, und das wäre der Obergau!

So erhielt ich am Nachmittag des 3.11. zuhause einen Anruf: "Ab morgen dürfen Sie nicht mehr an Ihren normalen Arbeitsplatz, das Großraumbüro wird aufgelöst, alle kommen in Einzel- und Zweierbüros übers ganze Gebäude verteilt, den Schlüssel holen Sie sich morgens immer beim Pförtner, und folgende Hygienemaßnahmen sind zu beachten...usw.usw."

Leider leider verfiel man auf die seltsame Idee, ausgerechnet mich als Älteste mit einer - mh ich sag es mal so - jungen Zicke zusammenzusetzen, die seit Monaten verlauten lässt "Masken sind sinnlos" und anderen Käse Corona betreffend.

Eine halb schlaflose Nacht später, in der ich mich mit der Frage quälte, ob man uns wohl zu dicht zusammengesetzt haben könnte sah ich zu meiner Erleichterung, gut 3 Meter Platz von Kopf zu Kopf.

Da ich grundsätzlich guten Willens bin wollte ich das Beste aus der Situation machen, bot ihr das Du an und verhielt mich kollegial bis auf einen Fakt: jede hat zwei Fenster auf ihrer Seite, Vorschrift der Geschäftsführung ist, alle halbe Stunde 5 Minuten lüften.

Glaubt ihr, sie hätte in den knapp 3 Wochen auch nur ein einziges Mal ihre Fenster auch nur einen Spalt geöffnet? Nee...sie hat ja immer kalt.

Am Mittwoch kam sie dann vom Rauchen zurück (natürlich...) und kriegte einen Wutanfall, weil ich mal wieder am Lüften war, knallte die Türe zu und blökte herum, dass doch alles Schwachsinn sei mit den Coronamaßnahmen.

Nun reichte es mir aber, ich schrieb eine Mail an die Leitung und beschwerte mich und bat darum, dass man dafür bitte eine Regelung finden möge oder mich meinetwegen in eine Besenkammer setzen solle, mir wäre alles Recht, aber ich möchte nicht stundenlang an meinem Arbeitsplatz einer Gefährdung durch jemand Leichtsinniges ausgesetzt sein.

Am nächsten Morgen wurde ich noch vor Arbeitsbeginn ins Chefbüro gerufen und rechnete mit dem Schlimmsten, aber nein, man gab mir völlig Recht und hatte auch schon eine Lösung gefunden: eine meiner Freundinnen kommt statt der Zicke in "mein" Büro und schon ist alles wieder wunderbar! Uff was war ich erleichtert und hab mich bestimmt 3 x bedankt!

Die Freundin ist auch happy, und wir mussten nur noch den Rest der Woche aushalten, ab morgen Montag sind wir dann zusammen und wir werden lüften wie die Irren :-))) und uns weiterhin gegenseitig unterstützen (unser Job ist, was man sich nicht vorstellen kann, unheimlich umfangreich und man muss 1 Million sich ständig ändernder Anweisungen und Fakten im Kopf behalten).

Kleiner grinsender Seitenhieb noch auf Mrs. "Masken bringen nix": sie ist jetzt in einem Gemeinschaftsbüro, das nachmittags von 2 Kollegen genutzt wird, die immer die Nachmittagsschicht fest haben, was bedeutet, sie hat jetzt immer die 6-Uhr-Schicht, dauerhaft, und das im Winter, ooooch tut mir das leid! :-)

Natürlich hab ich auch in dieser Krisenzeit wieder genascht was das Zeug hielt, ich bin, wenn ich unter Druck gerate, zu 100% schokoman und muss mich nun mühsam wieder einkriegen.

Stand Gewicht derzeit: 85,4 und ich war letztes Jahr um die Zeit bei 81,2 - grrrr






Dienstag, 16. Juni 2020

Teilstück zu Fuß zur Arbeit, Schnittlauchsalat und ein paar Stadtfotos

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Um mehr Bewegung in meinen Alltag zu bringen, habe ich am vorletzten Wochenende mal getestet (mittels der komoot app!), ob es denn machbar wäre, vom Tabaksweiher aus, wo ich das Auto dann stehen lasse, zu Fuß durch das Naherholungsgebiet "Almet" zu gehen, das ja praktischerweise direkt auf der anderen Straßenseite von dem Bürogebäude liegt, in dem ich meine Tage verbringe.

Es sind hin und zurück ca. 4,5 km und heute habe ich den Plan auch umgesetzt, davor war entweder schlechtes, unsicheres Wetter, oder ich hatte die 6-Uhr-Schicht, und um 5 alleine durch Wiesen und Felder zu laufen, das war mir dann doch zu gewagt, außerdem müsste ich dann in der halben Nacht aufstehen.

Heute jedoch hatte ich erst ab 10 Uhr und ging um 9 Uhr am Tabaksweiher los, inkl. hier und da gucken war ich 30 Minuten unterwegs und es reichte noch, vor Arbeitsbeginn mein mitgenommenes Müsli zu essen.
Auf dem Rückweg dann nochmal dieselbe Strecke.
Es gibt auch eine Fahrstraße durch das Gebiet, aber die habe ich gemieden.

Das sind die Fotos, die ich bei der Erkundungstour am 30.5. gemacht hatte:

Start an der Tabaksmühle, die direkt am Tabaksweiher liegt und heute ein gehobenes Restaurant ist:













An dieser Treppe angekommen, bin ich dann nur noch paar Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt


Ich hab dann noch einen Abstecher zu dem Stadtbauernhof gemacht, von dem ich in der Zeitung las, zuhause informierte ich mich dann, ob eine Teilnahme für mich was wäre, aber 68 Euro jeden Monat ohne dass man weiß, ob man überhaupt was von der Ernte abbekommt und wenn ja, in welchem Umfang, ist mir dann doch etwas zu vage




Heute abend dann habe ich mir ein Essen gemacht, das in meinem Elternhaus zum Standard gehörte und ziemlich oft auf den Tisch kam: Schnittlauchsalat mit Eiern!

Als ich im Internet danach googelte (meine Mutter lebt ja schon lange nicht mehr und mit dem genauen Rezept war ich unsicher) fand ich, dass das offenbar eine ziemlich saarländische Sache ist, ich war etwas skeptisch ob mir das, was ich als Kind lecker fand, noch munden würde, aber es war köstlich!
Ich hab auf dem Balkon diverse Kräuter, und der Schnittlauch wuchert wie verrückt, das war der Anlass:



Am letzten Wochenende machte ich auch etwas, was ich mir schon länger vorgenommen hatte, ich komme auf meinen verschiedenen Wegen durch die Stadt (z.B. zur Bank, oder auf dem Heimweg zu Coronazeiten, wo ich nicht über Frankreich fahren konnte) an verschiedenen Stellen vorbei wo ich immer denke: da fährste mal hin und machst extra ein Foto!

Das ist Nummer 1: ein historisches Haus in Schlossnähe, die Bewohnerin, über die sogar schon in der Zeitung berichtet wurde, gestaltet alle paar Wochen ihre Fenster neu, das ist der aktuelle Stand und gefällt mir, ich selber bring es nie fertig, sowas auch zu machen, obwohl ich gerne möchte...


Auch am Schloss: die geliebte Bücherzelle, Rettungsanker während Corona, wo die Bücherei wochenlang geschlossen war



Rechts vom Schloss springt mir beim Vorbeifahren immer dieser neue Riesencomic an der Fassade vom Museum entgegen, er ist entsprechend dem derzeitigen Thema "Zwanziger Jahre an der Saar" gestaltet und gefällt mir ausnehmend gut:




Wochenmarkt vor der Ludwigskirche - der Platz selbst, wohl der schönste in Saarbrücken, kommt so allerdings nicht zur Geltung


Und das hier hat einen ganz persönlichen Bezug: in der Deutschherrenstraße entdeckte ich auf einem Balkon hoch oben in der 3. Etage diese Stockrosen!
Stockrosen! Die finde ich ganz ganz wundervoll, denn sie waren auf einem meiner Lieblings-Kinderbücher abgebildet, und ich wusste jahrzehntelang nicht, wie die heißen und dass es Malvengewächse sind!
Und man kann sie offenbar auch auf dem Balkon ziehen!

Heute nach der Arbeit war ich beim Dehner und kaufte 3 Töpfe, ich hoffe, ich bekomme die kleinen Kerlchen auch so gigantisch wie hier, das wäre ein Sommertraum!




Sonntag, 14. Juni 2020

Abnahme läuft - und ein Jahr vorüber seit Neustart - Minus 19,3 Kilo

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Das fiel mir eben erst auf, als ich mal in meine Gewichtsübersicht schaute:

Neustart war am 3. Juni 2019 - ein Jahr ist nun vorüber, insgesamt habe ich in der Zeit von 104,1 auf heute 84,8 Kilo abgenommen, das macht 19,3 Kilo in 12 Monaten.

Eigentlich soweit okay, wäre da nicht die blöde Zunahme zwischendrin gewesen - sonst wäre ich praktisch schon fertig und könnte in die Erhaltung gehen.

Durch verschiedene Belastungen habe ich ab Anfang Dezember von schon erreichten 81,2 mich nochmal "hochgearbeitet" auf stolze 91,7 - die ich aber gerade wieder am runterwursteln bin. Mehr als die Hälfte ist weg.

Obwohl es mir lahmarschig vorkommt mit der Abnahme dieser blöden Zunahmekilos: es sind doch 6,9 Kilo in 6 Wochen - hätte ich so nicht gedacht (vom 5. Mai bis 13.6.).

Seit 2 Stunden schon versuche ich hier ein Foto hochzuladen, das Menü "klemmte", auch an einem anderen PC.
Nun, als ich schon aufgab, trara geht es doch!

Diese Kurve (ich konnte nur abfotografieren, meine Screenshots will blogger nicht haben) zeigt ganz deutlich, wo bei mir der Hase im Pfeffer liegt:

kommen schwerwiegende Probleme, an denen ich buchstäblich zu kauen habe, dann setzt eine Hemmungslos-Futtern-Manie ein.

Im Dezember begann dieser wochenlange Krieg mit der Personalabteilung, die meine schon mündlich zugesagte Weiterbeschäftigung ab Rente mit hanebüchenen Argumenten kippen wollte. Das zog sich über Wochen hin bis in den Januar - zack, Zunahme.

Dann war alles klar und ich nahm wieder ab - und dann kam Corona - und ich im Großraumbüro wochenlang ungeschützt mit lauter verharmlosenden, unbedachten jungen Leuten - und dann noch schwere Meinungsverschiedenheit wegen des Virus innerhalb der Familie (die mittlerweile auch zum Bruch geführt haben) - und innerhalb 2 Monaten hatte ich das Kunststück fertiggebracht, über 10 Kilo zuzunehmen.

Aber nun bin ich ja wieder in der unteren Hälfte vom 80-er-Gewicht angekommen und trotz anhaltender Familienprobleme bleib ich am Ball (was mich selber wundert!)





Donnerstag, 4. Juni 2020

Na endlich - minus 900! In einer Woche minus 1,4 - das stimmt heiter

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Heute war Meldetag für eine Challenge, die immer Donnerstags wiegt, und siehe da:

letzten Donnerstag waren es noch 87,2 die ich dort gemeldet hab, und heute 85,8 - aber es ist auch klar, dass ich mit sowas nächste Woche nicht zu rechnen brauche, aber es erhöht sehr die Zufriedenheit!

Im Büro wurde ich schon gefragt, wie es denn mit der Abnahme läuft - - - es war nicht spitzfindig gefragt, aber halt auch zu Recht, denn die Zunahme-Kilos hängen bei mir gleich wieder um Bauch und Hüfte und zack, sieht man das ganz deutlich!

Heute hab ich erst um 11 Uhr Schichtbeginn und mache gerade einen Kichererbsen-Tomatensalat als Mittagessen fertig - und mein derzeitiges Lieblingsessen: gedrückte Erdbeeren mit Milch!

Bald isses vorbei mit den Erdbeeren, aber die Kirschen winken ja schon!

Montag, 1. Juni 2020

Corona-Vermoppelung: jetzt minus 5 Kilo - aber es bleibt schleppend

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Keine Ahnung warum, ich mach alles richtig (also im Sinne von "richtig", womit ich die 23 Kilo abgenommen hatte), trotzdem bleibt die Abnahme grammweise. Okay, aber ich lass mich nicht entmutigen.
Hab mir schon ausgerechnet, dass ich dann allein für die Rückkehr zum bisherigen Niedrigstgewicht von 81,2 noch 2 Monate brauche...

Nun bin ich bei 86,7 angelangt, von den 91,7-Coronostand sind nun 5 weg, aber es bleiben noch weitere 5,5 bis ich wieder mit richtiger Abnahme - und hoffentlich endlich der ersehnten "7" - weitermachen kann.
Selber schuld...

Ab heute bin ich nun tatsächlich echte Rentnerin - was für ein seltsames Gefühl. Und morgen gleich die 6.15-Uhr-Schicht, aber nur bis 11.15 - dann hab ich schon wieder frei, 5 Stunden 5 x die Woche sind meine Arbeitszeiten.

Ich überlege, ob ich mir eine Kittelschürze kaufe und damit ins Büro gehe 😊

Gestern und heute wollte ich eigentlich entweder weitere Halden im Saarland besteigungsmäßig erkunden oder den neuen Fahrradsattel testen, aber pünktlich zu den letzten Urlaubstagen und schönem Wetter hat mich eine Art Ischiasschmerz heimgesucht....

Gestern war ich kochfaul, ich hatte so einen 3-er Paprikamix, mir einiges an fantasievollen und vielversprechenden Rezepten dafür herausgesucht, mich den ganzen Tag vorm Kochen herumgedrückt und dann am Ende nur schnell mein Standardessen "Nudeln mit Paprika in Frischkäsesauce" fabriziert


Dann hatte ich für Dessert eine kleine Schweinerei-Idee, habe Erdnusscreme (5 gramm) mit ebenfalls 5 Gramm Honig verrührt, und über eine längshalbierte Banane gestrichen und das Ganze in einer kleinen Pfanne gebraten, zum Schluss auch noch herumgedreht und die "gebutterte" Seite auch noch gebraten, die Creme wurde dann noch schön krustig, mh das war lecker!

Das hatte ich am Abend nochmal gemacht und um den Zucker (tut mir weh) im Honig zu sparen, dann nur mit der Erdnusscreme, das war aber dann nur halb so lecker



Freitag, 29. Mai 2020

Meine Geduld wird auf die Probe gestellt...Minus 4,6 und schleppende Abnahme

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Und das, obwohl ich genau im Plan bin! Menno!!!

13 Tage und nur 700 Gramm minus! Ich hab sogar die Waage getestet indem ich Milchpakete mit auf den Arm nahm...aber tatsächlich, sie blieb standhaft und mein Gewicht bei 87,1

Das ist hart und ich schnaufe...dabei hatte ich doch sogar wesentlich mehr Bewegung als sonst, da ich Urlaub habe. Aber vielleicht ist es gerade das?

Naja, es hilft ja alles nix, ich muss mich durchbeißen und einfach auf eine plötzliche Knallerabnahme hoffen.
Wenn ich es doch in den letzten Monaten nicht so hätte einreißen lassen, ich war doch schon bei 81...

Von zwei meiner Gerichte hab ich noch Fotos zur Verfügung, eine Linsenbolognese und den Taco-Salat



Kein Foto, aber besonders gut waren auch "Gegrillte Zucchini mit Ziegenkäse" aus der app

Edit:
habe das Foto doch noch gefunden!


Donnerstag, 21. Mai 2020

Corona-Vermoppelung: jetzt minus 4,2 sowie "Zucker-Aua" und "Bienenmord"

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Das Thema mit den Bienen regt mich so auf und lässt mich so grübeln, dass ich es gleich an den Anfang setze:

Da ich derzeit Urlaub habe, lese ich morgens auf dem Balkon die Zeitung, dabei blieb mir allerdings mein Frühstück fast im Hals stecken, wie kann jemand so etwas tun???

Lest selbst, und da ich nicht weiß, ob jeder Link einfach so lesbar ist, setze ich 2

45 Bienenvölker getötet

45 Bienenvölker mit Schaum vernichtet

Mir wird schwindlig, wenn ich darüber auch nur nachdenke...so etwas absolut Beschissenes zu tun!
Nicht nur, dass die armen Tiere qualvoll gestorben sind, viele Tausende fehlen jetzt auch für die Bestäubung, an den ebenfalls vernichteten Honig denke ich jetzt mal nur am Rande.

Nein, ich kann das einfach nicht nachvollziehen, ich hoffe, sie kriegen die Idioten und wenn, dass diese dann auch eine saftige Strafe erhalten, wobei natürlich nichts den angerichteten Schaden wieder gutmachen kann, wir haben doch sowieso Artensterben, gerade auch bei den Insekten, und gerade auch bei den Bienen! Ich fasse es einfach nicht...und gleich so viele...
Mir tun auch die Imker leid, was für ein Entsetzen muss sie gepackt haben!
Ich muss mich selbst am Riemen reißen, da nicht an alttestamentarische Vergeltungsmaßnahmen zu denken.

Nun aber doch zum eigentlichen Thema dieses Blogs, zum Abnehmen.
Obwohl ich am Montagabend einen kleinen Aussetzer hatte (2 Rippen Schokolade, danach noch - weil sonst nix Süßes im Haus ist - 100 Gramm Kuchenstreusel im Backofen selbstgemacht und gefuttert, ich kann da selbst immer nur den Kopf schütteln...) gab es doch eine Abnahme, da ich sofort am nächsten Tag wieder im Plan weitergemacht habe.
Bin jetzt bei 87,5 angekommen, noch 6,4 bis die Zunahme komplett weg ist, gerade heute starte ich im Forum bei einer neuen Challenge, wo man 5 Kilo bis 23.7. abnehmen soll (560 Gramm wöchentlich, sollte machbar sein).

Und das Zucker-Aua
Anfang April hatte ich mal ein paar Tage notiert, wie sich der Zuckerkonsum bei mir auf Gelenkschmerzen auswirkt, auch um beobachten zu können, wie es weitergeht, wenn ich Zucker verbanne. Hier ein Ausschnitt:

1.4.20
Schmerzen in Hüfte rechts, abends dauerhaft wehe Beine, finde keine Lagerung, in der sie nicht nerven, vor allem aber massiv Aua beim Auftreten in den Füßen, vor allem links
11.4.20
verstärkt wie schon zuvor, jetzt auch noch linke Ferse autsch, ich kann stellenweise nur hinken

Diese Symptome sind nun alle wieder weg - trotzdem traue ich mir noch keine auch wenn noch so kleine Wanderung zu, zu groß sind meine Bedenken, dass ich nach wenigen Kilometern nicht mehr vorwärts komme - ich muss erst mal abwarten und weiter zuckerfrei bleiben.

Radfahren muss ich auch zurückstellen, da ich erst am 25.5. einen Termin für so eine "Sitzknochenvermessung" zum Herausfinden des idealen Sattels habe, momentan ist es so, dass ich vor lauter Schmerz gerade mal 10 km weit komme, obwohl die Kondition für mehr reichen würde.



Montag, 18. Mai 2020

Corona-Vermoppelung: minus 3,9 Kilo - und ein kleiner Radausflug

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Hab gerade selbst gestaunt beim Nachrechnen: vom 4.5 bis 16.5. (zuletzt gewogen) gingen doch tatsächlich satte 3,9 Kilo weg! Da war wohl auch gut Flugfett mit dabei, schön so.
Bin jetzt wieder bei 87,8 angekommen, war aber auch jeden einzelnen Tag "blau" und hab viel Gemüsegerichte gegessen, und ehrlich gesagt fühlt man sich damit ja wesentlich besser als mit der Nascherei - trotzdem weiß ich: eine Fressphase wird sicher auch wiederkommen. Damit muss ich leben.

Noch 6,6 Kilo bis ich wieder bei der 81,2 bin, bei der die Zunahme begann. Und ich bin so traurig, wenn ich im Vorbeigehen in einen Spiegel schaue, dieser "Fast-schlank"-Anblick, den ich schon hatte, ist derzeit nicht zu sehen, es macht ehrlich schon einen richtigen Unterschied, jetzt bin ich wieder mehr apfelförmig...menno.

Die Essenfotos der letzten Tage hab ich zwar bei ww gepostet, dann sie aber schlauerweise aus dem Handy gelöscht und nun bin ich zu faul, sie von dort zu screenshotten und hier auch einzustellen.

Es gab:

Auberginenpfanne mit Erdnuss - mittelprächtig, immerhin viel, und on top der gehackte Teelöffel Erdnüsse war die kleine Offenbarung, die angebrochene Tüte Nüsse hab ich dann schnell dem Sohn in Verwahrung gegeben

Die weiße Pizza mit Sauce Hollandaise legere von der cappucinotante, diesmal mit Räucherlachs drauf, den ich erst nach dem Backen drübergetan habe, sonst geht ja das Räucheraroma verloren, immer wieder lecker!

Immerhin davon gab es ein Foto:


Mit dem neuen Rad bin ich gestern an der Saar entlang gefahren, aber auch diesmal hatte ich wieder sooo Schmerzen am Popo, mehr als 10-11 km kann ich es nicht ertragen, alle hundert Meter muss ich mich aus dem Sattel stemmen, um es überhaupt ohne Absteigen aushalten zu können, so geht das nicht weiter.
Man hat mir im Forum auf mein Klagelied hin eine Firma empfohlen, die für ihre Sättel eine Sitzknochenvermessung macht, bis jetzt habe ich im Saarland noch keinen Anbieter finden können, werde aber nachher mal bei der Firma selbst anrufen, notfalls fahr ich auch nach Rheinland-Pfalz, denn so kann ich das Rad nicht nutzen.

Den Bericht schreib ich gleich im Wander- und Ausflugsblog

Donnerstag, 14. Mai 2020

Eins der leckersten und voluminösesten Gerichte - Aubergine-Hack-Bolognese

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Eigentlich bin ich kein so doller Fan von Aubergine, aber ein paar Rezepte gibt es, wo ich echt begeistert bin, und eins davon ist diese Bolo, die ich

2016 schon mal gemacht habe

meine Güte, so lange bin ich schon am Abnehmen...Schwamm drüber und weiter zum Rezept


Ich scheine das tatsächlich selbst erfunden zu haben, denn in den Rezepten von ww finde ich nur meinen eigenen Eintrag.

Man hat so eine wunderbar RIESIGE Portion :-) und es schmeckt einfach klasse - und wenig Arbeit ist es auch, wenn man die Aubergine durch so eine Schnellzerkleinerer jagt, wie ich es immer mache - kleine Würfelchen.

Also los geht's:
für 2 Personen

400 g fettarmes Rinderhack (gibt's mittlerweile fast überall zu kaufen)
400 ml passierte Tomaten
100 g Spaghetti (möglichst die dünnere Variante, dann sieht es mehr aus)
1 große Aubergine
2 EL Tomatenmark
Chiliflocken, Salz, Pfeffer

Nudeln schon mal aufsetzen

Hack fettfrei anbraten, würzen, die gewürfelte Aubergine (die Haut lass ich übrigens dran) dazu, Deckel drauf und bei kleiner Hitze weich garen (so etwa 10-15 Min.)
Dann die Auberginewürfel etwas kleindrücken (ich nehm da so ein Gerät dafür, dessen Name ich nicht kenne...es ist so eine Art Kartoffelstampfer), damit die Sauce schön schlotzig wird, die Tomaten und das Mark dazu, nachwürzen, Sauce fertig, Spaghetti dazu und sich über den Berg hermachen :-)

Bin weiter im Plan!

Corona-Vermoppelung - Aufgeben ist aber keine Option, ich mach weiter

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3 Monate nichts geschrieben...

Und eben gesucht, wann ich die letzte Statistik eingestellt habe und verwundert festgestellt: am 16. November! Obwohl ich danach noch weiter abgenommen hatte - liegt wohl daran, dass ich mich hauptsächlich bei ww herumgetrieben hatte.

Ich kann es aber nachtragen und es ist am Ende schockierend, den Grund schreibe ich unten drunter

03.6. - 104,1
07.6. - 102,1 minus 2 kg
09.6. - 101,3
13.6. - 100,4
17.6. - 99,9 UHU!
22.6. - 99,1 minus 5 kg
24.6. - 98,1 
29.6. - 97,2
06.7. - 96,5
10.7. - 95,8 minus 8,3 kg
13.7. - 94,9
20.7. - 93,4 
28.7. - 93,1 minus 11 kg
03.8. - 91,4 
10.8. - 90,6
22.8. - 89,7
30.8. – 88,6
31.8. - 88.2 minus 15,9
06.9. - 88,5 (erstmals zugenommen: plus 300 g)
??.9. - 88,8 (weitere Zunahme)
??.9. - 90,5 (!!! oh Schreck...)
02.10. - 88,0 (gerade nochmal die Kurve gekriegt)
05.10. - 87,6
12.10.- 86,1
17.10. - 85,6
26.10. - 84,1 hossa! Minus 20 kg
02.11. - 83,7
09.11. - 84,5
14.11. - 85,0

Im Dezember 2019 gab es dann den Kiloverlust-Einbruch Nr.1 - und zeigt mir wieder mal, dass ich im Falle von seelischen Belastungen immer wieder zum Schokojunkie werde - und wenn ich mal anfange, dann ist es wie eine Spirale, und es bleibt nicht bei einer Rippe oder einem Ausrutscher-Tag, nein, es wird zum Rausch, mit 200-300 Gramm Süßigkeiten (pro Tag!) und geht über Wochen!
Sage mir noch einer, das wäre keine Sucht...
Natürlich ist es von den Auswirkungen her überhaupt nicht vergleichbar mit Alkohol oder Drogen, aber ich habe während der beiden "Anfälle" häufig auch an Raucher gedacht, die nicht aufhören können, obwohl sie wissen, das Zeug ist nichts anderes als gesundheitsgefährdend.

Und so wahnsinnig es klingt, konnte ich weder im Dezember noch bei der Tour ab März aufhören, als die ersten Schmerzen in den Gelenken auftauchten - nun weiß ich es allerdings dadurch auch ganz sicher: Zucker macht mir Aua! In der schlimmsten Phase im April war es dann wieder so weit, dass ich morgens beim Aufstehen vor Schmerzen in den Füßen kaum auftreten konnte....
Und trotzdem schon gleich nach dem Büro in den nächsten Laden rannte (täglich aufs Neue...denn täglich wollte ich auch damit aufhören) und mir wieder eine Tasche voll "Zeugs" für den Abend kaufte - mancher Beutel war schon leer, bis ich daheim ankam. Echt krass und irgendwie unwürdig!!!

Nun trage ich aber erst mal den Gewichtsverlauf ab Mitte November nach:

16.11. - 83,5
21.11. - 82,9
30.11. - 81,7
09.12. - 81,2 TIEFSTSTAND!! Und nur noch 1,3 Kilo von der ersehnten "7" entfernt!

Aber dann...

Seit eineinhalb Jahren steht schon für mich und meine Teamleitung und den Chef fest: ich gehe nicht am 1.6.20 in Rente, sondern ich will weiterarbeiten!
Und das aus Spaß!
Meine Rente ist etwas höher als mein derzeitiges Gehalt - ich MUSS also nicht weiterarbeiten, wie einige in der Firma meinten, ich hab ja ein Hochschuldiplom (ich will nicht angeben) und in meinem Beruf auch jahrelang zu guten Gehältern gearbeitet. Okay, es gab langjährige Unterbrechungen durch die Erziehung der 3 Kinder, aber trotzdem.
Ich mag diesen im Prinzip schlichten Job, den ich jetzt habe (wenn man mit Mitte 50 und noch einem relativ kleinen Kind alleinerziehend arbeitlos wird, weil der Laden dicht macht, ist man nicht mehr wählerisch), nach holprigem Start einfach megagerne, ich hab sehr liebe und nette Kollegen/Kolleginnen um mich herum (bei über 30 Leute gibt's natürlich auch Unliebsame...), ich könnte mir einfach nicht vorstellen, nun einfach zuhause zu bleiben. Ich hab auch schon mehrfach Mitarbeiterwettbewerbe (mit Geldprämien, sabber..) gewonnen, obwohl ich die Älteste bin!

So, aber genug davon, jedenfalls hatte ich mich darauf eingestellt, bleiben zu können.
Aber im Dezember kam dann die Personalabteilung mit den irrsinnigsten Argumenten, warum man mich nicht weiterbeschäftigen könne - der Gipfel war die Aussage "Sie kosten die Firma doppelt so viel an Sozialversicherung wie andere Arbeitnehmer".
Alles wurde wiederlegt vom Betriebsrat und von mir selbst, allerdings waren leider die entscheidenden Kolleginnen vom BR den ganzen Dezember krank, danach war dann der Geschäftsführer, der in der Hauptfirma sitzt, bis Januar in Urlaub...ich wurde fast verrückt durch die Ungewissheit und auch durch die Demütigung, die ich empfand.
Zusammen mit dem Betriebsrat schrieben wir dann auch eine Mail an den GF und wiesen z.B. mal darauf hin, dass ich mit meinen Zahlen das ganze Jahr - und auch in den vergangenen Jahren - immer über dem Durchschnitt lag.

Gewichtsmäßig wirkte sich diese Situation dann so aus:

28.12. - 85,5 Ein Plus von 4,3 Kilo in wenigen Wochen

Dann kam der GF aus dem Urlaub zurück, wir hatten einen Gesprächstermin, und noch am gleichen Nachmittag rief mein Chef mich rein, um mir den Feierabend zu versüßen: ein frischer Zweijahresvertrag, und besonders erfreulich, zu den gleichen Konditionen, die ich mir in 7 Jahren erarbeitet hatte, ich wäre auch mit weniger zufrieden gewesen!

Dann konnte ich auch wieder abnehmen, Schokolade war überflüssig geworden:

28.2. - 82,3 wieder auf einem guten Weg

Und dann kam Corona!!!

Ich muss erwähnen, dass ich sowieso, seit ich 15 bin, dieselbe "Krankheit" habe wie schon meine Mutter, und meine Schwester hat das auch: Stimmbandkrämpfe

Das ist nicht tödlich, aber schrecklich, und man kann nichts dagegen tun außer Lernen, damit zu leben und damit umzugehen.
Es überfällt mich ganz unerwartet von Null auf Hundert, ich kann dann so etwa 2 Minuten (und zwei Minuten sind lang, wenn man dabei in Todesangst ist) nicht mehr richtig einatmen, ich renne dann meist dann draußen, versuche es durchzustehen und bin völlig erschöpft, wenn es endlich vorbei ist.

Und es hat auch was Peinliches, denn bei verkrampften Stimmbändern hört sich das äußerst mühevolle Einatmen furchtbar laut an - und das über diese gefühlt lange Zeit, und das Herz rast, denn der Körper gibt Alarm: ich ersticke!
Zum Glück kann ich es mittlerweile ein wenig steuern, wenn ich merkte, es kippt dahinten im Hals, aber manchmal ist es auch mächtiger als ich - z.B. bei der Todesnachricht meines Vaters, da gab's keine Chance.
Mittlerweile passiert es mir Gsd nur noch so ein- bis zweimal im Jahr.

Von daher weiß ich, was Atemnot ist - leider leider - und dann der Gedanke, wenn da noch Corona dazukommt...na dann gute Nacht.

Und dann im Büro viele junge Leute, die weder Abstand noch Hygieneregeln einhielten (seit 14 Tagen erst herrscht nun endlich Mundschutzpflicht außer am eigenen Schreibtisch, und es gibt Trennwände und Abstandsregeln, davor herrschte "Corona, was ist das?", sehr beängstigend)


24.03. - 87,0
05.04 - 89,9
04.05 - 91,7

Und dann endlich konnte ich es stoppen und mache seit 05.05. wieder brav weiter und habe auch schon die 80er-Zone wieder erreicht - die Gelenkschmerzen sind fast ganz wieder weg - und ich habe mir für die coronabedingt entgangene Wienreise Ende Mai ein Fahrrad gekauft!

Muss nur noch richtig fahren lernen. Hatte kein Rad als Kind.



Immerhin hat Corona dazu geführt, dass ich 3 Jahre nach der Anschaffung einer Nähmaschine zwecks "Schnutenpulli-Fabrikation" gelernt habe, halbwegs mit dem Ding umzugehen, und traute mich neulich auch, dieses "Girlie-Modell" zu tragen. Inkl. Coronafrisur.



Stand am 13. Mai: 88,6 kg

Nun habe ich Urlaub bis inkl. 31.5. - was zwar gut ist, weil ich dann schön Zeit zum Kochen habe, die Verlockungen aber auch größer sind als während des Jobs.

Zumindest in der Zeit will ich aber auch wieder regelmäßig Blog schreiben!


















Dienstag, 7. Januar 2020

Tag 209 - Tag 219 Mühsam mühsam..aber ich sehe einen Silberstreif am Abnehmhorizont

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28.12.19
Ich hab echt überlegt, ob ich hier erst nachträglich schreibe, was mich der ganze nervenverursachte Kontrollverlust gekostet hat....aber hilft ja nix, also:

zu Beginn hatte ich 81,2 und war frohgemut, bald die 7 zu sehen - davon bin ich nun weit entfernt, denn es hat mich auf 85,5 katapuliert - unfassbar...und vor ein paar Tagen, wo zum Glück gerade keine Challengemeldung fällig war, waren es sogar 86,4 - heute immerhin immer noch die 85,5.

Da fast alle Challenges bis auf 2 mittlerweile ausgelaufen sind, habe ich mich fix mal für ein paar neue zusätzliche eingetragen und bin gerade dabei, mir eine Liste aufzustellen, damit ich keine Meldungen versäume. Und ich selber habe ja auch noch die eigene 7er-Challenge laufen.

Im Moment, Samstagvormittag, erstelle ich mal als erstes einen ausgefeilten Speiseplan, das hab ich auch total schleifen lassen und tut mir nicht gut. Karotten sind da, Wirsing und Lauch.

1.1.20
Das war wohl nix...trotz bester Vorsätze hab ich mir wie ferngesteuert doch wieder Süßkram gekauft...und abends sogar eine Pizza bestellt, bis jetzt war es noch nix mit täglich blau...
Erschwerend war allerdings auch eine für mich höllische Silvesternacht, Riesenparty im Stock obendrüber, ab 19 Uhr durchgehend bis um 4.30 hämmernde Bässe und Weibergekreisch...selbst Ohrstöpsel kamen nicht dagegen an.
Ich hatte echt Mordgedanken...
Am Neujahrstag habe ich dann in mehreren Etappen versucht, den entgangenen Nachtschlaf nachzuholen, was nur teilweise gelang.

2.1.20
Donnerstag, ich war arbeiten, und das war auch gut so, Freitag und Samstag bin ich auch noch eingeteilt, und oh Wunder, ich hab es geschafft, den ganzen Tag komplett diszipliniert zu bleiben! Sogar unter meinem Tagesbudget geblieben, zweimal Gemüse gegessen sowie raffinierte "Kuchen", die mir den Einstieg vereinfachten:

Dass der Mini-Käsekuchen aus Skyr, Grieß, Ei, Stevia&Erythrit zweimal auf dem Bild ist, ist mir jetzt auch egal, ich hab die Hälfte davon mit ins Büro genommen sowie auch den Schoko-Frühstückskuchen. Damit war ich inkl. zweier Gemüsegerichte schön satt und zufrieden.

3.1. - 6.1.20
Tja, nach dem blauen Tag am 2.1. folgten ein paar dunkelviolette oder wie auch immer...aber gestern, am 6. plötzlich fiel es mir ganz leicht, total easy im Plan zu bleiben.
Wieso nun auf einmal?

Im Nachhinein wurde es mir klar:
mein Arbeitgeber hat verschiedene Schwestergesellschaften, bei einer davon bin ich angestellt. Ich habe zu meinem Problem, das mich Tag und Nacht umtreibt, schon am 10.12. (das muss man sich mal überlegen! Wie lange die mich schon hinhalten!) folgendes geschrieben:


"Was mich zusätzlich belastet ist, dass es immer noch nicht geklärt ist, ob ich meinem Wunsch gemäß nach Eintritt in die sogenannte "Regelaltersrente" nächstes Jahr bei meinem Arbeitgeber weiterarbeiten "darf" (und zwar nicht als Minijob! Das könnte ich sofort bekommen), heute kam die Info, ich würde ja dann mehr kosten als normale Arbeitnehmer, was mich verblüfft hat und von Recherchen im Internet und einer Anfrage bei der Rentenversicherung widerlegt wurde, eine neue Antwort habe ich noch nicht und es ist für mich echt nervzerfetzend...Der Betriebsrat ist jetzt auch damit befasst."

Das mit dem "mehr kosten" ist schlichtweg falsch!!! Total falsch!!! Im Gegenteil, Rentenversicherung und Fachfrau der Arbeitskammer bestätigen mir: ich "koste" weniger, da für mich keine Alo-Versicherung mehr gezahlt werden muss und auch beim Krankenkassenbeitrag eine kleine Ersparnis ist, da Rentner ja keinen Anspruch auf Krankengeld haben.

Das hatte mich total aus der Bahn geworfen, da ich mehrere Zukunftspläne auf dieses "doppelte" Gehalt aufgebaut hatte, ich hatte davor keinerlei Grund, daran zu zweifeln, da meine direkten Vorgesetzten von meiner Idee begeistert waren (und sind), aber auch nix machen können.

Bis jetzt ist alles völlig unklar, und wegen Krankheiten beim Betriebsrat und Urlauben der Entscheider hat sich bis jetzt immer noch nichts getan.
Aber gestern nun:
hatte ich unerwartet einen Azubi einer der Schwestergesellschaft 3 Stunden zu coachen, und was er mir erzählte, ließ einiges an Verbitterung von mir abfallen - denn bei dieser Gesellschaft wurden gerade 100 Leute entlassen!
So, das war für mich wie ein Aha-Erlebnis, dass ich den ganzen Hickhack wohl gar nicht persönlich nehmen muss, sondern dass etwas ganz anderes dahintersteckt.

Ich klemm mich aber weiter dahinter und will wenigstens 100%ig wissen, ob es nun geht oder nicht geht, denn sonst suche ich mir was anderes. Ich will einfach noch nicht raus aus dem Berufsleben! Menno, ich arbeite gerne! Außer vielleicht montags oder am ersten Tag nach dem Urlaub oder bei Vollmond, wenn die Kundschaft am Ausrasten ist :-)))

Und die Wirkung dieser Info war dann tatsächlich: Nullkommanull fatale Süßigkeitengelüste! Wie von Hundert auf Null zurück! Great!

Mal noch ein Essenfoto - Kichererbsencurry und Karottenlasagne, sowie eine Laugenstange ohne was drauf und eine Portion Skyr mit Haferflocken, sogar unter Tagesbudget geblieben, leider nur 300 gramm Minus - ich rechnete größenwahnsinnig mit 1 - 1,5 Kilo weniger über Nacht *haha*

Nun stehe ich von gestern 86,1 bei 85,8 und bin recht frohgemut (schönes altes Wort!), dass ich ratzratz das Flugfett wegkriege und bis Ostern doch noch die 7 schaffe: