Was zeige ich euch denn jetzt zuerst, das Essen oder die Naturfotos?
Das Essen natürlich ;-)
Also ich bin ja eine richtige Naschtante, und egal wie gut ich mir koche und wieviel Obst ich esse, so was Kleines zum Naschen brauche ich doch auch immer wieder mal.
Und da ich offensichtlich - wieso und warum auch immer - auf Schokolade & Co mit Sucht reagiere, kann ich so etwas leider nicht, wie manche andere, in meine Ernährung einbauen, so nach dem Motto "ein Stückchen Schokolade genießen und dann Schluss" - bei mir völlig unmöglich...entweder gar nichts oder eine ganze Tafel und anschließend dann die komplette Entgleisung.
Und so habe ich mir kleine Fluchten eingebaut, u.a. Apfelplätzchen, die ich einfriere und z.B. als Pausensnack mit auf die Arbeit nehme oder auch wenn ich eine längere Erledigungstour vor mir habe, packe ich sie mir in einen Beutel und muss so weder hungern noch auf anderes ausweichen, was meine Abnahme gefährden könnte.
Ich habe schon vor längerer Zeit das völlig irre klingende Rezept "Schokomuffins aus Kidneybohnen" für mich entdeckt und für meine eigenen Bedürfnis in mehrfacher Richtung abgewandelt.
Und bitte, glaubt es mir: da schmeckt nichts, aber auch gar nichts nach Bohnen!!! Die Plätzchen duften total stark nach Schokolade, schmecken nach Schokolade, lösen keine Suchtgefühle aus und sind einfach lecker.
Ich mache es mir mittlerweile total einfach und gehe wiefolgt vor:
ich mache sämtliche Zutaten auf einmal in den Mixer, jage alles durch, gieße dieses auf ein mit Backpapier ausgelegtes großes Blech und backe die Masse 30 Minuten bei 180 Grad.
Dann schneide ich nach dem Abkühlen die Platte in kleine Stücke, so etwa Butterkeksgröße, nein, doch etwas kleiner, und friere diese ein - denn wenn man sie draußen liegen lässt, können sie schimmeln!
Da sie so flach sind, tauen sie aber auch sehr schnell auf.
Ich esse sie mittlerweile nicht "einfach so", sondern mache mir ein Dessert daraus und zwar aus 250 gramm Joghurt mit 1,5 % Fett, und dort gebe ich 40 gramm dieser Plätzchen hinein, verrühre es zu einer stracciatellaartigen Dessertsmasse und genieße!!!
Hier mein abgewandeltes Rezept, die Mengen muss man wirklich ganz genau einhalten, mir waren die Teile vorher zu bitterschokoladig, ich mag das net!
Also:
255 gramm Kidneybohnen (das ist der Inhalt einer Dose) abspülen, abtropfen lassen,
in den Mixer
dazu dann 2 Eier,
75 gr Joghurt 1,5%,
50 ml Milch,
1 TL Pflanzenöl,
30 gramm von dem schwarzen Kakaopulver (Backkakao, nicht das Getränkepulver!),
1/2 Päckchen Backpulver
und genau 20 ml flüssigen Süßstoff.
ich gebe immer noch ein Tütchen Vanillezucker dazu, weil ich finde, dann schmeckt es natürlich-süß und das verteilt sich ja auf viele Stücke
Als ich 2015 noch nach *** lebte, hatte ich mir ausgerechnet, dass die komplette Menge von 400 gramm fertigem Gebäck genau 20 ** hat, also 40 gramm sind dann jeweils 2**
Habe ich nicht mehr viele ** übrig, mache ich eben vom Joghurt und den Plätzchen nur die Hälfte.
Und so sieht das aus:
so und nun zum Naturthema:
nach dem Warnschuss mit den Symptomen einer Vorstufe zu einem leichten Schlaganfall will ich mich wieder mehr bewegen, und habe mir dazu einen Waldweiher ausgesucht, der 12 Autominuten von hier entfernt liegt und auf einer Website für Rollstuhlfahrer fand ich die Angabe, dass der Weg rundherum 1,8 km lang ist.
Früher bin ich dort übrigens gejoggt....das kann ich heute allerdings vergessen.
So bin ich am Sonntag dort losmaschiert mit dem Ziel, mindestens 3 Runden zu insgesamt 5,4 Kilometern zu schaffen, gepackt habe ich dann aber 6 Runden, also fast 11 km! Ich war stolz, so aus dem Stand wieder so eine für mich gesehen lange Strecke zu schaffen - es ist auch eine Übung für meinen geplanten Wanderurlaub im September.
Heute hatte ich eine spätere Schicht im Büro und bin noch vor der Arbeit wieder 2 Runden gegangen, und es war so wunderschön so früh am Morgen, hätte ich nicht so viele Fotos gemacht, wären es sogar 3 Runden geworden, aber ich wollte es euch unbedingt zeigen
Bis morgen oder übermorgen spätestens!







Die "Bohnen-Muffins" finde ich auch immer wieder toll. Sie als "Brownies" zu machen, muss ich auch mal testen. Bisher hatte ich sie immer in so Mini-Brot-Backförmchen aus Silikon.
AntwortenLöschen"Dein" See sieht ähnlich aus wie "meiner", wo ich in der Mittagspause immer eine Runde walke. Bei mir sind es ca. 1,5 km und den Rest der Zeit sitze ich da, genie die Ruhe und lese etwas, bevor es zurück an den Schreibtisch geht.
Wir haben letzten Sommer Wanderurlaub im Sauerland gemacht und waren begeistert. Wo geht's denn für dich hin?!