30.10.19
Das mit dem Auto könnte dauern...mein Schrauber-Sohn befürchtet bis zu 2 Wochen...
Dann die erlösende Idee: er hat noch einen alten Opel Calibra, der sogar noch TÜV bis 2021 hat, den könnte ich für die Zwischenzeit auf mich zulassen (er ist abgemeldet) und damit fahren, bis Oldie wieder flott ist.
Da hab ich natürlich sofort freudig zugestimmt, ohne Auto ist es hier fast unmöglich, innerhalb akzeptabler Zeiten durch 3 verschiedene Stadtteile zu gelangen.
Bestes Beispiel gestern 31.10.:
Von der Arbeit mit 2 Busverbindungen zum Bürgeramt auf die Zulassungsstelle. Schock: ich habe Nummer 163 in der Warteschlange, dran ist aktuell die 123 - sage und schreibe 40 (!) vor mir!
Erst hocke ich herum, dann denke ich, nee, das geht so langsam, ich gehe einfach einkaufen in der Zeit, laufe da 2 Läden ab, kaufe u.a. Milch und Obst, was kilomäßig meine Tasche ganz schön runterzieht.
Am Ende bin ich nach 2 Stunden und 40 Minuten endlich an der Reihe, noch Schilder machen lassen und auch diese in die Tasche packen. Dann stelle ich mich bei der 102 an, denn ich will ja noch zum Friseur.
Der wiederum in einem weiteren Stadtteil oben auf dem Berg liegt. An dieser Haltestelle gibt es so eine Anzeigetafel.
102 hat 9 Minuten Verspätung - zack, 12 Minuten - zack 15 Minuten.
Ich gebe auf, denn ich sehe, der Bus, der um die Ecke in unser Wohngebiet fährt, würde in 2 Minuten ankommen!
Nix wie hin, immer mit der scheißschweren Tasche. Dort angekommen gibt es keine Anzeigetafel, aber ein junges Mädchen wartet da, ich frage, ob der Bus schon durch ist? Nein, aber er hat Verspätung.
Keine Bank, nix zum Anlehnen, ich hab Rücken mittlerweile!
Nach gefühlt 10 Minuten kommt das Mädchen zu mir und zeigt mir auf seinem Handy (ich muss mir auch mal die app runterladen!): der Wohngebietsbus hat von jetzt an immer noch weitere 18 Minuten Verspätung!
Ich kann so lange nicht stehen...da laufe ich lieber mit meiner Last über die Brücke zu nächsten Haltestelle. Gesagt getan.
Dort weiteres Warten, am Ende sind es 28 Minuten Verspätung...und überhaupt fährt der ja nur stündlich.
Als ich heimkomme, schmeiß ich alles in die Ecke und gehe für 2 Stunden ins Bett. Abends dann mit Sohn1 zu Sohn3 und den Calibra abholen, uff was für ein Tag! Immerhin auch da wieder Budget eingehalten.
Nun schon 32 Tage am Stück.
Um 22.30 Uhr zuhause raffe ich mich tatsächlich auf und koche noch dieses Gorgonzola-Gericht, das ich allerdings mit Roquefort zubereiten muss.
Es schmeckt wirklich gut, ist aber keine reichliche Portion, obwohl es ordentlich zu Buche schlägt wegen des Fett- und Kohlehydratanteils (Fetter Käse, Walnuss, Nudeln). Zum Sattessen ist es nicht, nur zum Wohlschmecken, aber es ist ja schon so spät, da macht es nix, Radicchio hab ich nicht bekommen:
Das für mich wichtigste zum Schluss:
83,7 - ich sehe die 7 in wochenweit erreichbarer Entfernung, und ich suche mein altes Treffen-Heftchen heraus um zu schauen, wann ich zuletzt so "wenig" wog (online gab es da noch nicht)
(wie man sieht, bin ich seit Jahren mit Abnehmen beschäftigt, allerdings hauten erst die Wechseljahre gepaart mit 3 persönlichen Schicksalsschlägen so richtig rein, früher wog ich höchstens mal Mitte 60...und wären da nicht die körperlichen Beschwerden gekommen, hätte ich mich vielleicht auch einfach irgendwann mit dem Gewicht abgefunden)
Was für eine Odyssee mit euren Öffis. Das ist hier doch bei weitem besser geregelt und organisiert. Und wenn ich einkaufen gehe, dann nur mit Rucksack! Da lässt sich schweres Zeugs auf dem Rücken doch deutlich bequemer tragen als in einer Tasche an der Hand ;-)
AntwortenLöschenExtra einen "Leihwagen" anzumelden und dann so lange auf dem Amt zu hocken...irre. Aber bei den miserablen Verbindungen echt verständlich :-D
Die Nudeln sehen super aus. Und Glückwunsch zur Abnahme bzw. zur 7 in Sichtweite ;-)