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Montag, 26. September 2016

Leber mit dem ersten Rosenkohl dieses Herbstes

Brauch ich keine großen Worte dazu zu machen:






Oder doch?

Vielleicht für die, die wissen möchten, wie ich die Leber zubereite (geht ratzfatz)

Wenn sie noch roh ist abtupfen
vorsichtshalber überprüfen, ob keine Gallen mit dabei sind (die wären dann grün und würden alles verderben, bei TK-Leber hatte ich das aber leider schon mal)
wenig Öl erhitzen
erst kurz scharf anbraten
dann zurückschalten und von beiden Seiten milde weiterbraten, wenn man unsicher ist, eine dicke aufschneiden: blutig darf sie nicht mehr sein, aber etwas rot schon, aber durch auf jeden Fall!
Aber schön mürbe und saftig muss sie sein, und bei Geflügelleber kann man da eigentlich nichts falsch machen.

Und dann das Wichtigste: niemals vorher salzen, sondern erst dann, wenn sie fertig gebraten ist, dann kann man salzen und pfeffern - und dann verträgt sie aber schon ne gute Menge Gewürz!

Aber vorher gieß ich dann ein wenig Wasser in die Pfanne und löse so den wertvollen Bratensatz, gebe einen guten Esslöffel Schmand (24%) oder saure Sahne dazu, rühre eine Sauce, die natürlich dann auch noch gesalzen und gepfeffert gehört - ich finds einfach saulecker und hab sogar die Pfanne noch mit dem Finger ausgestrichen :-)

Als Kind war mir Leber schon alleine darum lieber als Fleisch, weil es da nicht diese ekligen Fettränder oder Fettstellen gibt, die mich an Fleisch schon immer gestört hatten...

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