...ließ ihn schließlich sein Inneres freigeben!
Auch mit dem schärfsten Messer ging es nicht, weder mit glatter noch mit gezahnter Klinge konnte man in das Innere vordringen, auch der Männerkraft vom Sohn widerstand der Klotz!
Schließlich wurde mit dem Kürbis umgegangen, wie Steinbrucharbeiter mit einem Felsen umgehen: kleine Schlitze reinkloppen mittels Werkzeug und Hammer, und dann seine Schwächung ausnutzen, beim zweiten Sturz auf den Küchenboden gab er schließlich sein Inneres preis.
Ich sag es gleich vorweg: alle Mühe war umsonst, es hat mir überhaupt nicht geschmeckt!
Ich habe ein Rezept befolgt die Hälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein benetztes Blech zu setzen und 45 Minuten bei 180 Grad zu garen.
Funktionierte!
Auch dieses "mit der Gabel die "Spaghetti" hochzupfen, klappte, da hatte ich noch die meisten Zweifel dran.
Aber: Geschmack? Null! Nachgewürzt mit Salz und Pfeffer, nix, nochmal nachgewürzt, und nochmal, es war einfach kein Geschmack dranzukriegen und Eigengeschmack Fehlanzeige.
Ob ich ein nicht so gutes Exemplar erwischt hatte? Keine Ahnung!
Die Bolo, die ich schon vorbereitet hatte und die eigentlich reingefüllt werden sollte, war mir dafür zu schade, ich dachte, ich könne etwas vom Kürbiszeug zusammen damit essen, aber ich mochte es nicht, hab nur die Bolo vernascht.
Nun ist es natürlich zu schade, das Ding wegzuwerfen, ich werde morgen schauen, dass ich vielleicht eine Suppe daraus zaubern kann.
So schade! Ich hatte mir nämlich für die zweite Hälfte ein Rezept bei Chefkoch rausgesucht, mit Butter und Parmesan, das klang so köstlich, aber ich mach ehrlich was anderes damit.
Was war noch?
Das war knapp gestern abend...dieser braune Zucker aus Belgien, den kann man auch löffeln :-)
Wäre da nicht diese Blau-im-Oktober-Challenge gewesen, die ich mit Ehrgeiz befolge und bis jetzt den 25. Tag durchgängig "blau" war, hätte ich gestern evtl. leicht über die Stränge geschlagen, aber so hörte ich dann doch kurz vor Obergrenze Budget auf und packte ihn wieder weg. Er hat halt einen karamelligen Eigengeschmack, das verführt.
Dafür gab es heute den ganzen Tag überhaupt nichts Gesüßtes außer Obst, Punkt!
Ich verzichtete auf die tägliche Skyr-Portion, denn die zuckere ich ja auch, ergo musste was anderes her für ins Büro.
Und zwar das hier:
Nachtrag: der liebe junge Kollege, für den ich - vermute ich - fast eine Art Mutterrolle einnehme - hat natürlich (!) nix bemerkt von meiner bisherigen Abnahme und so brachte er mir gestern frohgelaunt ein Mini-Kaffeeteilchen mit, in einem extra Tütchen mit meinem Namen dran, ich brachte es nicht fertig, es zurückzuweisen, habe es mitgenommen und an meine Brut verfüttert 😎
Leider wird er in eine andere Abteilung versetzt (hab schon eine Leidens-Sms von ihm..dort sind nicht so durchgängig nette Menschen..) und wir haben dann nur noch wenig Kontakt, schade schade.
Na, dann war der Kürbis ja echt hartnäckig. Schade, dass die Mühe nicht gelohnt hat. Dabei sah es ja optisch gar nicht so schlecht aus. Allerdings auf den Bildern eher wie Sauerkraut als wie Spaghetti :-D
AntwortenLöschenDa ich von diesem Kürbis bei dir auch zum ersten Mal gehört habe, kann ich gar nicht sagen, ob der wohl so sein muss oder ob du ein "Montagsmodell" hattest. Bisher habe ich nur zwei Kürbissorten verarbeitet: Hokkaido und Butternut. Die waren beide super. Wobei mir Hokkaido immer noch der Liebste ist, weil man ihn nicht schälen muss :-D
Dein Büro-Mampf würde ich so auch nehmen. Natürlich inklusive des Mini-Teilchens. Es heißt zwar Teilchen, aber teilen tu ich sowas ja eher selten (kicher).