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Dienstag, 2. Januar 2018

Blumenkohl mit Käsesauce und Naanbrot, Hähnchenbrust mit Granatapfelsauce

[Dieser Beitrag enthält Werbung durch Firmen- und Produktnennung sowie durch Links und Fotos, die ohne Auftrag, ohne Sponsoring, ohne Vergünstigung und ohne Bezahlung erfolgt]

Ich starte in den ersten Arbeitstag des Jahres einigermaßen brummig, denn was ich für heute zum Essen geplant und gestern abend noch schnell um 21 Uhr vorgekocht habe bzw. vorkochen wollte, ging gründlich daneben - dazu unten mehr - außerdem hab ich eine blöde Stelle innen in der Oberlippe, die tut weh und vermiest mir meinen dringend benötigten heißen Ostfriesentee jetzt am Morgen - grrrr!

Nun erst mal zu etwas Gelungenem, nämlich einer Mahlzeit von gestern:

Der Blumenkohl musste verbraucht werden, für Mittag hab ich was ganz Simples gemacht:

Eine kleine Käsesauce aus einer Mini-Menge Zutaten (6 g Halbfettmargarine, 6 g Mehl, 75 ml Milch fettarm, 15 g Parmesan, Salz, Pfeffer, Muskatnuss), und ein halbes Stück Naan-Brot dazu (vor dem Rösten fotografiert), sonst wäre mir alles kalt geworden - die Sauce ist mehr, als auf dem Foto zu sehen, sie sank halt rasch in die Röschen ein - das war ein einfaches, schnelles aber schmackhaftes Gericht.


Für heute habe ich mich mal, angeregt durch einen Beitrag von Nicky an etwas mit Granatapfelkernen gewagt - ich hatte noch niemals Granatapfel!
Vergeblich suchte ich nach einem Rezept, wo ich nicht nur die Kerne, sondern auch das Fruchtfleisch verwenden könnte, bis ich fand: das ist ungenießbar! Und die Frucht besteht hauptsächlich aus diesen Kernen - wieder was gelernt.

Ich wählte das Rezept Hähnchenbrust mit Granatapfelsauce

Und begann so um 21 Uhr, das für heute vorzubereiten.

Den Granatapfel musste ich erst mal nach dem Durchschneiden etwas drücken und quetschen, denn für die Sauce wurde ja Saft benötigt. Also auffangen.

Die Kerne hab ich dann nach dem Videotipp von Nicky rausgepult.
Leider - vielleicht war das Ding einfach noch nicht reif genug (???) - sank bei mir auch das Fruchtfleisch, und zwar in winzigen Fetzen, in der Schüssel zu Boden. Ich hatte eine Heidenarbeit, bis ich halbwegs brauchbare Kerne da rausfiltern konnte. Eine Fummelarbeit.

Dann kochte ich weisungsgemäß die Sauce, statt Rosenkohl wollte ich ja den zweiten Blumenkohlteil verwenden, war also schon fertig, und die Spätzle (bei mir von trockenen) waren fix nebenbei gekocht.
Die Sauce sah schon mal nicht schön aus - vor allem nicht, nachdem ich die angerührte Stärke dazu tat. Dunkelrosa Sauce. Zu Spätzle. Hm, ich weiß nicht. Aber ist vielleicht ein Geschmackswunder?
Also mutig gekostet: bäh!!!!! Das war mir sowas von zuwider, ich kann es gar nicht schildern...
Ich versuchte noch, mit salzen und pfeffern was zu retten - aber es widerstand mir schon, die Entscheidung fiel dann schnell und hart: Kompost!



Nun hab ich für heute bloß trockenen Blumenkohl, trockene Spätzle und trockenes, gebratenes Hähnchenfleisch.
Was ich damit mache, ist mir noch völlig unklar.....ich greife also für den Tag in den TK-Schrank und taue meine Allzweckwaffe "Nudeln mit Lauch in Frischkäsesauce" auf - und überlege mir den Tag über, wie ich mit den saucelosen Zutaten von oben verfahre....




Und ich muss auch diese Woche samstags arbeiten...so langsam kommt es mir so vor, als müsse ich jeden Samstag arbeiten - man reiche mir einen Boxsack 👿

1 Kommentar:

  1. Wie schade, dass dein erster Versuch mit Granatapfel so gründlich in die Hose gegangen ist :-( Aber als Soße hab ich den auch noch nie gegessen - immer nur die Kerne als "Beilage" irgendwo rein (Salat, Müsli, Joghurt etc.). Ich hoffe, diese Erfahrung hat dich den Granatapfel nicht wieder wegschieben lassen ;-) Den Blumenkohl hätte ich mir jetzt irgendwie mit Käse(soße) gemacht und Spätzle und Hühnchen vielleicht mit einer Pilzsoße?

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