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Sonntag, 28. August 2016

Das "Süße-Schlesische-Klöße-Experiment" - heraus kam: Jabba the hutt!

[Dieser Beitrag enthält Werbung durch Firmen- und Produktnennung sowie Fotos, die ohne Auftrag, ohne Sponsoring, ohne Vergünstigung und ohne Bezahlung erfolgt]

Zum ersten Mal im Leben gemacht, ich wollte was Besonderes zu meinen gehorteten Brombeeren machen, was sich mit meinem derzeitigen Ernährungsplan deckt und mir trotzdem Abnehmen ermöglicht, und es ist auch besonders geworden *kicher* - immerhin: es schmeckte richtig gut und war mir ein Genuss!

Aber von vorne, los gehts mit dem Rezept:

für 3 Portionen
65 ml Milch mit 1 Esslöffel Zucker nur minimal erwärmen, ein paar Spritzer flüssiger Süßstoff dazu
(der Zucker wird unbedingt benötigt als Futter für die Hefe!)

einen halben Würfel Hefe dort hineinbröseln, verrühren, 10 Minuten stehen lassen

Derweil abwiegen und zusammentun:
220 gramm Mehl
1 Prise Salz
1 Ei
45 gramm Halbfettmargarine

Dann die Hefemilch und die Mehlmischung gut vermengen, ordentlich durchrühren, dann mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen
(mein Trick: ich hülle die abgedeckte Schüssel in meine Bettdecke - funktionierte bisher noch immer!)

Nach einer Stunde nachschauen, ist es gut aufgegangen? Ja!!! Hat sich verdreifacht!



nun den Teig nochmal ordentlich kneten, und dann sollten eigentlich Knödel geformt werden

allerdings, ich konnte nur mit dem Löffel solche Häufchen abstreifen....die sollten dann nochmal 10 Minuten gehen




derweil ein "Dämpfinstrumentarium" aufbauen, und zwar einen Topf etwas weniger als halb mit Wasser füllen, das muss leicht kochen, obendrüber spannt man ein sauberes Tuch, knotet es seitlich fest, und darauf kommen dann die Knödel, obendrüber wird quasi als Dämpfhaube eine passende große Schüssel gestülpt

bei mir sah das dann so aus, überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprechend, die weichen Dinger rutschten zusammen:




egal, weitermachen, Haube drauf



Zeitschaltuhr stellen und 20 Minuten bedampfen lassen (etwas unter mittlerer Temperatur hat bei mir gereicht)

zwischenzeitlich aus den Beeren mit etwas Wasser und 1-2 TL Speisestärke eine Fruchtsauce aufkochen, die jeder nach eigenem Gusto süßt



 Und dann mit Spannung die Haube lüften und schauen, wohin sich die Knödel entwickelt haben, upppssss:



 Ich hab einen Jabba-the-Hutt produziert!

Auf einen Teller gestülpt, bietet sich folgende Ansicht, einmal von unten gesehen, einmal von oben




Hoffentlich ist er wenigstens innen durch, vorsichtig aufreiße:


jaaaaa! Superluftig-fluffig, kann also gefuttert werden! Sch...drauf wie es aussieht!

Ich hab die Menge gedrittelt, für Menschen die wie ich am Abnehmen sind, ist eine Drittelportion davon etwa ein Drittel vom Tages-Soll, also durchaus machbar

So sieht es doch schon besser aus:



Und so erst recht, und es hat auch genausogut geschmeckt wie es am Ende aussieht!







*Nachtrag*  
Da sich ganz von selbst das Captcha mit der leidigen Zwangs-Bilderauswahl in die Kommentarfunktion geschlichen hat und auch nicht mehr ausschalten lässt, habe ich jetzt auf Kommentar-Moderation umgestellt, d.h. Kommentare können geschrieben werden, werden aber erst sichtbar, wenn ich sie intern freischalte!
  

5 Kommentare:

  1. Huhu, schmecken denn die Klöse etwas süßlich oder kommt die Süße nur durch die Beeren?? LG

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  2. Das sieht irgendwie interessant und vor allem sehr lecker aus! Wenn ich mal an einem Wochenende Zeit habe, werde ich das auch mal ausprobieren :-)

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  3. huhu zurück :-) Die Klöße selbst sind auch leicht süßlich, es kommt ja zum einen ein EL Zucker rein, damit die Hefe gehen kann, die tut das ja nicht ohne Zuckerfutter, und ganz am Anfang vom Rezept, wo ich die Zubereitung der Hefemilch beschreibe, habe ich dazugesetzt, dass ich noch ein paar Spritzer Süßstoff hinzugegeben habe, denn Süßspeisen müssen bei mir auch süß schmecken - ich freu mich schon auf die heutige Portion!

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    1. Danke dir für die Infos :)
      Dann werde ich mir das Rezept direkt mal abspeichern und bei Lust auf ein "süßes Mittagessen" es mal nachmachen :)

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  4. Nicky, ehrlich gesagt ist das wenig Arbeit! Es dauert zwar wegen der Quellzeit von insgesamt fast eineinhalb Stunden und der Kochzeit von nochmal 20 Minuten, aber der Teig ist fix zusammengerührt und die Beerensauce geht auch im Nullkommanix

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